Geschichte

Die Geschichte des Hofes Mey (früher Kenter) reicht bis in das 14. Jahrhundert. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1343, nachzulesen im Einkünfteregister der Kirche und des Stifts Enger.

Bis Mitte des 19. Jahrhundert wurde der Hof unter dem Namen Kenter geführt. Später übernahm August Lindemann durch Einheirat die Geschäfte des Hofes. Auch in der nächsten Generation wurde der Hof vom Sohn Wilhelm Lindemann mit Familie bewirtschaftet. Da der männliche Erbe im 2 Weltkrieg gefallen ist, führte Hans Mey mit Ehefrau Ida, geb. Lindemann den Hof weiter.

1832 wurde das Bauernhaus als Fachwerkhaus neu errichtet. Die Bezeichnung lautete Kentershof Nr.11 im Dorf Steinbeck.

Am 19. März 1940 ließ ein schwerwiegendes Ereignis den Hof fast zum Einsturz bringen. Eine bespannte Fahrkolonne der Wehrmacht war auf dem Hof untergebracht, die mehrere hundert Tellerminen mit sich führten. Am 19.03.1940 wurden von Soldaten einige Tellerminen zum Entschärfen aus der Scheune ins Freie gebracht. Dabei explodierten einige Minen mit hoher Sprengkraft. Auf dem Hof bot sich ein schreckliches Bild. Dennoch wurden die Gebäude wieder aufgebaut um die Bewirtschaftung des Hofes zu gewährleisten.

Der Hof wird als landwirtschaftlicher Betrieb bis heute von der Familie Cord Mey fortgeführt. Durch die wirtschaftliche Veränderung wurde die Deele zu einem ansprechenden Raum für Festlichkeiten umgestaltet. Seit über 20 Jahren feiert man hier in freundlicher Atmosphäre fröhliche Feste aller Art.

Nach einer mehrwöchigen Renovierungsphase präsentiert sich die Deele seit Mai 2013 komplett in neuem Glanz. Durch die Fußbodenheizung ist für ein wohliges Klima, besonders an kühlen Tagen, gesorgt. Der Discjockey kann hier auf kurzem Wege seine Anlage an die Boxen anschließen - ohne das leidige Kabelgewirr und das lästige Abkleben.

Die Feier genießt der Gast nicht nur auf der Deele sondern auch im ansprechenden Außenbereich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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